Hypnotherapie

Hypnotherapie

Hypnose-Therapie ist eine Form der Psychotherapie, die verwendet wird, um positive Veränderungen beim Menschen zu bewirken – und zwar in einem schlafähnlichen Zustand, bzw. im Zustand eingeschränkten Bewusstseins, bekannt als Hypnose. Das Wort Hypnose kommt vom griechischen Wort Hýpnos, was ganz einfach Schlaf bedeutet. In der Therapie selbst verwendet der ausgebildete Hypnotiseur Entspannungstechniken, die Gefühle intensiver Entspannung und/oder Konzentration hervorrufen, um einen erhöhten oder tranceähnlichen Bewusstseinszustand zu erreichen.

Die Therapie wird häufig als Hilfsmittel in der Psychotherapie verwendet, da sie durch den entspannten, hypnotischen Zustand Menschen ermöglicht, schmerzhafte und unterdrückte Gefühle und Emotionen oder Erinnerungen zu erforschen, die dem Bewusstsein oft verborgen sind. Diese Bewusstseinsänderung kann dazu führen, dass Patienten außerhalb der Hypnose dann Dinge anders erleben, wie z. B. Kritik am Arbeitsplatz oder zuhause, Lampenfieber oder sogar Schmerzen.

In Hypnose ist der Klient offener für Suggestionen und interaktive Arbeit – wenn der Klient dem Hypnotiseur vertraut. Hypnotherapie wird eingesetzt, um eine breite Palette von Erkrankungen oder unerwünschtem Verhalten zu behandeln, wie z. B.:

  • Phobien
  • Schlafstörung
  • Angstzustände
  • Depressionen
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Trauer und Verlust von Angehörigen
  • Raucherentwöhnung
  • Gewichtsreduktion

Diejenigen, die psychotische Symptome wie Wahnvorstellungen oder Halluzinationen haben, sollten mit einem qualifizierten Hypnotherapeuten sprechen, um festzustellen, ob diese Therapie für sie richtig ist oder nicht.

Wie funktioniert Hypnose?

Hypnose wird in der Regel als eine begleitende Hilfe in der Psychotherapie (oder Beratung) angesehen, da der hypnotische Zustand es Menschen ermöglicht schmerzhafte Gedanken, Gefühle und Erinnerungen zu erforschen, die sie vor ihrem Bewusstsein verborgen haben. Darüber hinaus ermöglicht die Hypnose Menschen einige Dinge anders wahrzunehmen, z. B. wenn das Schmerzempfinden ausgeschaltet wird.

Hypnose kann auf zwei Arten eingesetzt werden: suggestiv oder analytisch.

  • Suggestionstherapie: Der hypnotische Zustand erhöht die Suggestibilität des Hypnotisanden. So kann die Hypnotherapie einigen Menschen helfen bestimmte Verhaltensweisen zu ändern, wie z. B. das Rauchen oder Nägelkauen aufzugeben. Es kann auch helfen Wahrnehmungen und Empfindungen zu verändern und ist besonders hilfreich bei der Behandlung von Schmerzen.
  • Hypnoanalyse: Dieser Ansatz nutzt den entspannten Zustand, um eine mögliche, psychologische Grundursache für eine Störung oder ein Symptom zu erforschen, wie beispielsweise ein traumatisches Erlebnis, das der Klient im Unterbewusstsein verborgen hat. Sobald das Trauma aufgedeckt ist, kann es mithilfe der Psychotherapie behandelt werden.

Was sagen die Experten?

Hypnotherapie scheint am besten zu funktionieren, wenn sie mit anderen Behandlungsformen kombiniert wird. Sie kann helfen die Resistenz eines Patienten gegen andere, traditionellere Behandlungen zu reduzieren.

Depressionen, schwere chronisch-psychische Erkrankungen, wie bipolare Störungen und Schizophrenie, können auch die körperliche Gesundheit einer Person beeinträchtigen. Depressionen sind mehr als nur Traurigkeit oder negative Gedanken. Es ist ein Zustand, in dem die Chemie des Gehirns unausgewogen ist. Hypnotherapie ist eine komplementäre Therapie und sie sollte nicht die einzige Therapie sein, die eine Person zur Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit einsetzt.

Warum sollte man Hypnotherapie wählen?

Seien wir ehrlich: Wenn es um die Therapie geht, gibt es viele Möglichkeiten.

Hypnotherapie ist nur eine davon.

Nur eine der Möglichkeiten Veränderungen in Ihrem Leben vorzunehmen.

Also warum sollten Sie gerade diese Methode wählen?

Nun, es gibt mindestens drei sehr gute Gründe:

  • Es hilft schneller als andere Therapieformen.
  • Es behandelt mehr Themen als andere Therapieformen.
  • Und es kommt direkt auf den Kern des Problems und geht ebenso direkt damit um.

Bei einer Hypnotherapie-Sitzung führt der Therapeut zunächst ein Gespräch mit Ihnen, um herauszufinden, was das Problem ist.

  • Lernen Sie mehr über sich
  • Dies hilft Ihnen, den besten Weg zu finden, um Ihr Problem zu lösen.
  • Sobald Sie das wissen, kann mit der Hypnose begonnen werden.

Gehen Sie in eine leichte Trance, in der Ihr kritisches Bewusstsein einfach abschalten kann: Ein Bewusstseinszustand, in dem Sie auf Ihr Unterbewusstes zugreifen und tief sitzende und dauerhafte Veränderungen vornehmen können.

Wenn Sie das können, sind die Möglichkeiten endlos.

Sie können:

  • Lösungen für langjährige Probleme finden
  • Alte einschränkende Überzeugungen ablegen.
  • Negative Gedanken in positive umwandeln
  • Neue und gesündere Gewohnheiten entwickeln
  • Sich realistische und erreichbare Ziele setzen

Übernehmen Sie die aktive Kontrolle über Ihre Gesundheit, Ihre Karriere, Ihre Beziehungen und Ihr Leben im Allgemeinen.

Und wie andere Therapien wirkt es auch bei Angst und Depression.

In der Tat kann Hypnotherapie bei sehr vielen Problemen helfen.

  • Treffen Sie bessere Entscheidungen. Erhöhen Sie die Konzentration.
  • Seien Sie entspannter und mehr in Frieden mit sich selbst.
  • Werden Sie Ihren Stress los. Fühlen Sie sich gesünder in Körper und Geist.
  • Finden Sie die Stabilität, die es Ihnen ermöglicht, Ihr Leben wirklich zu leben, anstatt nur passiv daran teilzunehmen. Denn auch wenn niemand perfekt ist, ist nichts falsch daran, nach Perfektion zu streben.

Hypnotherapie „Wunder“ sind nur ein Mythos

Die gute Nachricht ist, dass Hypnose sicher, effektiv und sehr schnell wirkt, im Vergleich zu anderen Therapieformen. Aber Hypnose ist keine Zauberei und in den meisten Fällen werden die Ergebnisse nicht über Nacht eintreten.

Denken Sie daran, dass es 21 Tage dauert, um eine neue Gewohnheit zu entwickeln, und dann mindestens 3 bis 6 wöchentliche, aufeinander folgende Sitzungen, um das beste Ergebnis zu erzielen.

 Jeder kann hypnotisiert werden.

Es ist wichtig, nochmal daran zu erinnern, dass Hypnose ein freiwilliger Zustand ist. Sie können nicht gegen Ihren Willen hypnotisiert werden und die Arbeit mit einem Hypnotherapeuten ist ein kokreativer Prozess. Der häufigste Grund warum eine Hypnose-Induktion fehlschlägt, ist die mangelnde Beziehung zum Hypnotherapeuten oder die Arbeit mit jemandem ohne angemessene Ausbildung.

Überprüfen Sie immer die Ausbildung und den Hintergrund eines Hypnotherapeuten, bevor Sie sich zu einer Sitzung anmelden und entscheiden Sie sich für die Zusammenarbeit mit jemandem, zu dem Sie ein Gefühl des Vertrauens und der Verbundenheit verspüren.

Hypnose ist nicht das selbe wie Schlafen

Hypnose ist ein erhöhter Lernzustand, bei dem der Körper tief entspannt und der Geist wach ist. Gelegentlich kann eine Person in den Schlaf driften, aber das ist nicht das Ziel der Sitzung. Es ist die Aufgabe der Hypnotherapeuten, dafür zu sorgen, dass der Kunde während der Sitzung ein entspanntes Bewusstsein bewahrt und wach bleibt.

Hypnotherapeuten sind keine Ärzte

Hypnotherapie soll nicht die medizinische Versorgung ersetzen, sondern ist ein Instrument zur positiven Veränderung Ihres Selbst, um den Heilungsprozess voranzutreiben.

Ein Hypnotherapeut ist spezialisiert auf allgemeine Veränderung Ihres Selbst und Verhaltensänderung. Unsere Hypnotiseure und Hypnose-Coachs arbeiten in ihrem Rahmen. Ob ein Mitglied Heilpraktiker oder Coach ist, kann auf der jeweiligen Profilseite unserer Mitglieder nachgelesen werden. Unsere Coachs stellen keine Diagnosen und behandeln keine Krankheiten.

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